| SCA Wetterstation – Aktuelle Werte | |
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Der diesjährige D-One Goldcup fand heuer beim Royal Western Yacht Club (RWYC) im “Sound von Plymouth” an der Südwest-Küste Englands statt. Unter den 16 Teilnehmern fanden sich neben den Locals auch je ein Segler aus der Schweiz, aus Frankreich, aus Deutschland und Jörg Deimling aus Österreich ein. Nach einer Anreise mit Auto samt Hänger quer durch halb Europa und anschließend mit der Fähre in Plymouth gut angekommen, blieben noch 2 Tage zum Trainieren und Eingewöhnen an das Revier. Erster Hinweis der Locals: „Slipwagerl beim Slipen wieder ganz rauf auf den Bootsplatz zurückbringen, da sich sonst die kommende Flut das Slipwagerl holt“. Bei einem Tidenhub von bis zu 4 Metern ein äußerst guter Tip. Am Sonntag war es dann so weit und bei traumhaftem britischem Wetter mit Sonnenschein, 28°C und Seabreeze, wurden die ersten 3 Wettfahrten gesegelt. Jörg Deimling startete dabei mit einem soliden Streichresultat (OCS) in die Serie. Merke, die Strömung durch auslaufendes Wasser kann einen sehr nahe zur Startlinie schieben :-(.
Die Seabreeze vor Plymouth kann übrigens ausgezeichnet mit einem Traunsee-West in Punkto Winddreher mithalten. Vor allem bei schwächer werdender Thermik gab es einige Überraschungen und unerwartete Änderungen in den Platzierungen. Es blieb nach dem ersten Tag bei einem unbefriedigenden 12ten Gesamt-Rang für Jörg. Aber die Streicher kommen ja noch.
Am folgenden Tag gab es eine „Drohung“ der Wettfahrtleitung, nämlich bis zu 5 Wettfahrten segeln zu wollen, was auf wenig Zuspruch der Teilnehmer stieß. Die Kontrolle über die Anzahl der Wettfahrten übernahm aber dann die Seabreeze, es wurden 4 wunderschöne Wettfahrten gesegelt und Jörg konnte mit den Plätzen 3, 2, 5, 8 den Anschluss an die Spitze der Gesamtwertung wieder herstellen.
Das an diesem Abend stattfindende Segleressen war für einen Royalen Yacht Club sehr familiär. Die Crew der Wettfahrtleitung stand am Griller und zauberte Burger und Pulled-Pork auf unsere Teller. Auch die Bierauswahl war unerwartet. Es gab Bier aus Dänemark, Irland, Italien und ein warmes?! Ale als lokale Vertretung aus England. Das italienische Bier fand den meisten Anklang und die Kontinental Europäer genossen den Tagesausklang auf dem Clubbalkon in der Abendsonne bei eben diesem Bier. Ein Englischer Segler fragte dabei ungläubig „Did you not have enough sun today?” Hitzewellen und Sonnenstunden werden schließlich unterschiedlich gesehen und gefühlt 😊.
Für den 3ten und letzten Wettfahrttag war Starkwind mit bis zu 28 Knoten aus Süd angesagt. Aus Süd bedeutet dabei auch eine erhebliche Welle und Schwell. Wärend diese Bedingungen nicht unbedingt zu den Stärken eines Salzkammergut Seglers gehören, jubilierten die Engländer über endlich solides Segeln. Die Wettfahrtleitung kündigte noch an, diese letzten Wettfahrten außerhalb des vor dem Plymouth-Sound liegenden Wellenbrechers zu absolvieren. Für Wellensurfen sollte also gesorgt sein. Die meteorologische Realität ist aber auch auf der Britischen Insel nicht viel anders als bei uns. Vom angekündigten Sonnenschein, Starkwind und Welle, blieb nur die Welle. Nach einer kurzen Wartepause stabilisierte sich der Wind bei rund 8-10 Knoten und das auf die Welle rauf und die Welle runter Segeln machte richtig Spaß. In den beiden letzten Wettfahrten entwickelte sich ein Zweikampf um den Titel. Die beiden britischen Segler Nick Craig und Alistair Coates umkreisten sich in bester Match-Race Manier. Es war sehr spannend dabei zuzusehen, wie sich die Beiden derart durch das Fleetrace Feld matchten. Zwei wichtige learnings dabei: 1. Komm den Beiden nicht zu nahe, 2. Vergiss nicht auf deinen eigenen Start 😉
In der letzten Wettfahrt brachte eine Gewitterwolke dann doch noch den vorhergesagten Wind und eine äußerst fordernde und mit Action geladene Wettfahrt. Jörg konnte mit den Plätzen 3, 6, 6 die Serie abschließen und sich somit den soliden 5ten Gesamtrang sichern. In Summe eine gelungene Veranstaltung mit einem guten Resultat.
Am kommenden Wochenende steht noch die Englische Meisterschaft in der D-One Klasse hier im RWYC auf dem Plan. Und dann geht’s wieder 2000km nach Hause.
Jörg aus Plymouth.
20270504_GC_Result
Am 24. Juli fand die dritte Freitagsregatta dieser Saison statt und was soll ich sagen – wir fanden wieder unser typisches Freitagsregatten-Wetter vor – diesmal sogar mit Wind von überall (incl. von oben und von nirgends). 24 Boote fanden sich pünktlich zum Start um 17 Uhr ein – Wettfahrtleiter Alexander Mastnak entschied sich für Kurs 1, obwohl es eigentlich Kurs 4 bräuchte (den wir gar nicht haben) – also starteten wir mit Kurs 1. Einige Boote setzten gleich nach dem Start den Spi – die meisten aber ohne Spi – es war auch nicht absehbar, ob es besser ist direkt am Ufer entlang oder weiter draußen am See…zwischendurch rückte das Feld zusammen (da machte der Wind kurz Pause), um sich dann wieder aufzuteilen…auch dieses Mal gab es eine Bahnverkürzung und beim Brunnen war somit der Zieldurchlauf.
Alexander Mastnak wurde heute unterstützt von Elke Prielinger, Max Schöfmann und Manfred Lindinger. Danke für diesen Einsatz! Manfred kam extra nach Altmünster, um bei der Auswertung zu unterstützen – dafür ist ihm extra ein großes Dankeschön auszusprechen. Ebenso bedanken wir uns bei Jörg Deimling, der das Auswertungsprogramm erstellt hat und bei Fragen und Unklarheiten weiterhilft.
Was gibt es außerdem zur heutigen Regatta zu sagen?
Es haben 4 Jugendliche teilgenommen, die im Rahmen der Jugendwoche heute den BFA-Binnen-Schein unter Prüfer Mike Burgstaller abgelegt und gleich eine tolle Regatta hingelegt haben: Sebastian Mastnak segelte mit seiner Mutter Bianca Mastnak als Vorschoterin auf h26 (Alex zitterte um sein Boot (oder doch um die crew?) und konnte am Ende stolz und erleichtert aufatmen) auf den ausgezeichneten 10. Platz. Das reine Jugendboot mit Steuermann Lukas Wieser (der Opa Franz Zehetner ist hoch erfreut und stolz) und den beiden Vorschoterinnen Lena und Rosa auf shark24 segelten auf den hervorragenden 8.Platz – wirklich eine tolle Leistung! Gratulation allen 4 Jugendlichen zum erfolgreich abgelegten BFA-Binnenschein und zum tollen Einstieg in die Regattatätigkeit!
Das Ergebnis dieser Freitagsregatta bringt keine Überraschung: Als Sieger und wieder einmal edler Sponsor einer Runde Wein konnte sich Mike Burgstaller auf Surprise küren, gefolgt von Martin Bürger auf seiner Rennklasse 5.5 und Dritter wurde wiederum Ernst Hummer auf shark24 – herzliche Gratulation an die Sieger!!!
Danke auch an das Team der Küche rund um Rainer und Ella.
Wir freuen uns schon auf die nächsten Freitage.
Heike Habermann

Weitere Fotos gibts in unserer Galerie.
Weitere Fotos auch in unserer Foto-Galerie.
Am 18. Und 19. Juli 2026 fand die diesjährige SherryFass – Holzboot – Regatta mit 8 teilnehmenden Booten im SCA statt.
Die Regattaleitung – diesmal durchgeführt von Christian Herbeck – und die Segelwilligen fanden eine Westwindlage und immer wieder Regenfronten vor, sodass die Regattaleitung eine kurze Startverschiebung vornehmen musste. Doch schon um 12:25 konnte die 1. Wettfahrt bei 5-12 Knoten Wind gestartet werden. Rudolf Simek vom UYCT mit seinen Vorschotern Richard Schulz vom SCA und Nikolaus Kaindl vom YCA konnte trotz kurzen Frühstarts mit 1 Minute und Entlastung noch den 4. Platz erreichen.
Die 2. Wettfahrt wurde dann um 13:35 bei unsicherer Wetterlage und auffrischenden Winden gestartet, wobei keine Bahnverlängerung möglich war – der See ist zu klein für Bahn 1 und ein Umlegen der Bahnmarken hätte zu viel Zeit gekostet. Somit blieb es bei der Bahn 1, die jedoch glücklicherweise von den Regenfronten im Süden und im Norden verschont blieb. Der Wind wurde stärker und bei Böen bis 23 Knoten hatte so manche Mannschaft zu kämpfen. Aber alle waren froh, dass die beiden geplanten Wettfahrten hatten stattfinden können.
Am Sonntag wurde dann nach Regen und Verschiebung um 10:50 die 3. Wettfahrt auf Bahn 2 gestartet, diesmal mit Wind und Regenpoker. Nach leichter Deckdusche konnten alle Teilnehmer trotz Bruch eines Achterstages und Aufgabe durch Grossfallbruch auf eine erfolgreich Serie zurückblicken.
Sieger des Sherryfasses wurde unser SCA-Mitglied Martin Bürger mit seinen Vorschotern Jürgen Lappi und Georg Praxmarer auf der schönen 5,5 Rennklasse. Der zweite Platz ging an Meinrad Praxmarer mit seinen Vorschotern Ägydius und Tassilo Praxmarer, alle vom UYCT, auf einem Drachen der auch die Drachenwertung gewann. Ein toller 3.Platz ging an Stephan Holzinger vom UYCT auf O-Jolle. Herzliche Gratulation an alle Sieger!
Nach der Siegerehrung und dem Konsum des Sherryfasses konnte auch der GrandPrix in Belgien gestartet und lange Diskussionen auf der Terrasse geführt werden.
Heike Habermann
Am 17. Juli fand die zweite Freitagsregatta dieser Saison statt. Es war wieder einmal ein typisches Freitagsregatten-Wetter: blauer Himmel, heiß und eher schwacher Wind, aber doch genug, um zu starten. Allerdings musste man dann doch auf die Suche nach dem Wind gehen und manche der teilnehmenden Segler konnten den Wind schneller finden als andere – offensichtlich „versteckte“ sich der Wind am Ufer entlang der Toscana-Halbinsel – weiter Richtung Seemitte wollte er nicht so recht anspringen. Somit hatten die Boote, die sich mehr in Ufernähe aufhielten etwas bessere Karten. Als Wettfahrtleiter fungierte dieses Mal Bernhard Prange gemeinsam mit Manfred Lindinger und Richard aus Krems – sie entschieden sich für eine Bahnverkürzung, nachdem der Wind einzuschlafen schien. Somit war schon beim Brunnen Schluss.
Wenn es heißt, man hatte Glück oder Pech mit dem Wind – dann fällt mir auf, dass doch immer wieder dieselben SeglerInnen das „Glück“ haben:
So durfte wieder einmal Mike Burgstaller auf Surprise als Sieger eine Runde zahlen, gefolgt von Markus Schöfmann auf h26 und einem ausgezeichneten 3. Platz für Ernst Hummer auf Shark26. (Ich glaube, der Wind mag manche Segler mehr als andere ;)) – jedenfalls herzliche Gratulation – und bis zum nächsten Freitag
Am 11. Juli fand die zweite Regatta für die Clubmeisterschaft 2026 statt. Die frühere 6-Stunden-Regatta wurde nunmehr zum Brunnenrennen umbenannt und ist im Prinzip eine 3-fache Freitagsregatta (dh 3 Runden vom Start zum Brunnen).
Beim Brunnenrennen waren 20 Boote am Start in der Altmünsterer Bucht und als Wettfahrtkomitee stellten sich wieder Michael Burgstaller und Michael Steinkogler zur Verfügung. Sie machten wieder einen tollen Job: die Startlinie war perfekt gelegt, dies trotz drehender und instabiler Winde. Die erste Kreuz zum Brunnen konnten wir noch bei relativ stabilem Niederwind segeln, doch beim down-wind-Kurs taten sich erhebliche Windlöcher auf und der nicht vorhandene Wind kam dann aus jeder Richtung – somit war für jeden was dabei ;)) jedenfalls wurde die Reihung ordentlich durcheinandergewirbelt… Die nächste Kreuz zum Brunnen sollte dann auch die letzte sein – da das Wettfahrtkomitee auf Höhe des Brunnens die Sierra-Flagge hisste, was bedeutet, dass die Bahn verkürzt und somit das Ziel schon jetzt erreicht war.
Diese Clubregatta wurde auch zur Jugendarbeit genützt, so segelten Robin Woljem und Philipp Schöppl mit 2 Jugendlichen auf dem clubeigenen Laser SB20 mit und die Jugendlichen konnten somit erste Regattaerfahrungen sammeln.
Als Sieger konnten sich unser Martin Bürger samt Team (Georg Praxmarer und Jürgen Brunner) auf seinem 5.5er durchsetzen. Zweiter wurde ebenfalls ein SCA-Team, nämlich Hans-Peter Rodleitner mit seinem Vorschoter Markus Niederhuber auf Sunfast 20 und als Dritter kam Thomas Schöfmann vom AGS mit seinem Vorschoter Walter Ecker auf h26 ins Ziel.
Anlässlich der Siegerehrung wurden auch noch langjährige Mitglieder des SCA geehrt, nämlich Wolfgang Zeller und seine Eltern für 45 Jahre und Christian Spiessberger für 50 Jahre Mitgliedschaft – sie erhielten eine schöne Urkunde.
Kulinarisch wurden wir von Rainer samt Team mit Wurstnudeln versorgt.
Herzlichen Glückwunsch an die Sieger und herzlichen Dank für die Organisation und Bewirtung!
Heike Habermann
Dr. Hugo Scheuba Memorial Race – 1. Freitagsregatta am Traunsee (10.07.2026)
Pünktlich um 17:00 Uhr startete die diesjährige SCA-Freitagsregattaserie 2026 mit 18 Boote zum Dr. Hugo Scheuba Memorial Race, der ersten Wettfahrt unserer Freitagsregattenserie. Rechtzeitig zum Start stellte sich ein Nord- bis Nordwestwind mit 8 bis 10 Knoten ein und bot den 18 gestarteten Booten auf Kurs 1 ausgezeichnete Wettfahrtbedingungen.
Der auffrischende Wind ermöglichte ein sportliches Rennen, wobei die optimale Nutzung der Windverhältnisse / Kurslegung über den Rennausgang entschied. Das Teilnehmerfeld hatte sich anfangs für die Toskanaseite entschieden, ehe sich die führenden Boote in der Gmundner Buch durch wechselnde Windverhältnisse absetzen konnten.
Wie bereits im Vorjahr, setzte sich Michael Burgstaller & Team auf seiner „Surprise“ vor seiner Konkurrenz (2. Platz Georg Schöffmann, 3. Platz Markus Schöffmann) durch und sicherte sich erneut den Sieg zum Dr. Hugo Scheuba Memorial Race und dadurch einen weiteren Eintrag auf unserem Wanderpokal.
Die Wettfahrt verlief unter fairen Bedingungen und bildete einen gelungenen Auftakt zur Freitagsregattaserie 2026. Die Wettfahrtleitung gratuliert dem Sieger sowie allen Teilnehmer:innen zu einer erfolgreichen ersten Freitagsregatta und wünscht allen Segler:innen für die folgenden 8 Freitagsregatten einen spannenden Regattaverlauf.
Manfred Lindinger Race Official
27./28. Juni am Mondsee und
4./5. Juli am Attersee
Am letzten Juniwochenende fand am Mondsee eine H-Boot-Schwerpunktregatta und am ersten Juliwochenende fand am Attersee eine H-Boot- und h26-Schwerpunkt-Regatta statt. Die Flotten des SCA nützten diese Gelegenheiten für einen Ausflug und gemeinsame Segelstunden in „fremden“ Revieren:
Am Mondsee (27./28. Juni) nahmen insgesamt 7 H-Boote teil, davon 4 Boote vom SCA – und den 2. Platz konnte sich Hermann Deimling mit Jörg Deimling und Gebhard Watzal sichern.
Am Attersee (4./5. Juli) nahmen insgesamt 13 H-Boote teil, davon 6 Boote vom SCA – und wieder konnte Hermann Deimling mit Jörg Deimling und Christian Hotwagner den 2. Platz erringen.
Bei der h26-Schwerpunktregatta am Attersee (4./5.Juli) nahmen insgesamt 11 h26 teil und der SCA wurde dabei von Markus Schöfmann mit Markus Klinglmüller vertreten und Markus konnte dabei den 3. Platz erringen.
Heike Habermann
Von Freitag, 26. bis Sonntag, 28. Juni, bestritt das Team um Christian Spießberger und Max Reisinger, mit Unterstützung von Philippe Boustani (UYCWg), die Soling-Staatsmeisterschaft am Wolfgangsee.
Der Wolfgangsee zeigte sich von seiner schönsten Seite und bescherte den Seglern drei wunderbare Segeltage. Das SCA-Team rund um Christian und Max zeigte bereits am ersten Segeltag sein Können, gewann zwei Wettfahrten und belegte einen zweiten Platz. Durch ein Missverständnis segelte das Team am ersten Tag beim Uli-Strohschneider-Gedächtnispreis jedoch den Kurs falsch, wodurch der Streicher mit einem NCS feststand.
Am zweiten Tag konnten sie ihre Souveränität vom Vortag leider nicht erneut unter Beweis stellen, blieben aber mit den Ergebnissen 5, 3 und 4 weiterhin im Titelkampf. Mit nur einem Punkt Rückstand auf das Team vom SCK AUT 7 (Felzmann, Felzmann, Beuerle) und einem Punkt Vorsprung auf das Team AUT 114 (Binder, Fellner, Feichtinger) befand sich das SCA-Team auf Platz zwei der Staatsmeisterschaftswertung. Damit war für den letzten Tag mit nur einer Wettfahrt ein spannendes Finale angerichtet.
Das Team Spießberger konnte sich an der ersten Luvtonne knapp vor AUT 7 und AUT 114 behaupten und ging als Erstes um die Tonne. Diese Position konnten sie bis zur Leetonne halten und ihre Konkurrenten mit einer sauberen Tonnenrundung unter Druck setzen. Einige gut gesetzte Wenden später hatte AUT 100 bereits einen Vorsprung auf seine Verfolger herausgesegelt. Diesen bauten sie kontinuierlich weiter aus, sodass sie das Ziel mit einem komfortablen Vorsprung als Erste überquerten und sich damit den österreichischen Staatsmeistertitel sicherten.
Das Team AUT 100 gratuliert GER 339 (Lippert, Giesecke, Rikwald) herzlich zum Gesamtsieg, AUT 7 (Felzmann, Felzmann, Beuerle) zum Vize-Staatsmeistertitel sowie AUT 114 (Binder, Fellner, Feichtinger) zur Bronzemedaille.
Am 13.Juni fand die erste Regatta für die Clubmeisterschaft 2026 statt. An der diesjährigen Mitsommerregatta waren 13 Boote am Känguru-Start und als Wettkampfleiter stellte sich Michael Burgstaller samt Team (Michael Steinkogler, Roman Hamminger, Heinz Stadler, Therese Moser) zur Verfügung. Sie machten einen tollen Job: wie von Mike bei der Steuermann-Besprechung angekündigt, war es ein echt lässiger Segeltag mit gutem drehendem Wind und einigen intensiven Böen. Durchaus herausfordernd für die einen oder anderen TeilnehmerInnen – so musste unser Martin Bürger samt Team mit seinem 5,5er in Führung liegend wegen einer im Kopfbereich gerissenen Fock aufgeben – bei einem weiteren Boot riss der Spinnaker…also man musste schon einiges tun an diesem Segeltag…
Als Sieger konnten sich nach ca. 3 Stunden (die Wertung begann 3 Stunden nach Start der Boote mit YST-Zahl 600 auf Höhe des ersten Bootes) die SCA-Mitglieder Manfred und Ulrike Mokre auf Dyas durchsetzen. Zweiter wurde Rafael Brunner vom SCT samt Team (Christian Gstettner, ebenfalls SCT und Michael Schwaiger vom IGS) auf Wanderdrachen. Als Dritter kam unser SCA-Team Franz Zehetner mit Arno und Heike Habermann auf H-Boot ins Ziel.
Kulinarisch wurden wir von Rainer samt Team mit einer leckeren Schnitzelpartie versorgt.
Herzlichen Glückwunsch an die Sieger und herzlichen Dank für die Organisation und Bewirtung!
Heike Habermann
FD steht für Flying Dutchman, eine 6,06 Meter lange, 1951 in den Niederlanden entworfene Segeljolle, die 1960 bis 1992 olympisch gesegelt wurde. Auch 34 Jahre nach Verlust des olympischen Status erfreut sich diese Segeljolle in Europa und Nordamerika großer Beliebtheit. Auch in Österreich besteht eine FD-Klassenorganisation unter der Leitung von Jacob Holzinger vom Union Yachtclub Traunsee, die regelmäßig eine Schwerpunktregatta am Traunsee beim Segelclub Altmünster (kurz SCA) austrägt.
War diese FD-Schwerpunktregatta am Traunsee in den letzten Jahren von Starkwinden mit Materialbrüchen und Kenterungen geprägt, so wurden die 9 FD-Teams am Wochenende vom Samstag, 6. bis Sonntag, 7. Juni 2026 nicht so gefordert.
Die 1. Wettfahrt von Altmünster nach Gmunden, bei Nordwind mit 6 Knoten musste nach einer Runde wegen abflauendem Wind abgebrochen werden. Aus Gründen unzureichendem Wind konnte am Samstag keine gültige Wettfahrt durchgebracht werden. Dies und die Hoffnung auf einen morgendlichen Südwind, im Seglerjargon „Oberwind“ genannt, zwang die Wettfahrtleitung des SCA zu einem frühmorgendlichen Start am Sonntag um 06:15 Uhr entlang des Traunsee-Ostufers. Das frühe Aufstehen wurde mit kräftigem Oberwind belohnt. Diese Wettfahrt gewann das deutsche Team Dorrer/Zingerle, auf GER-45, vom Neunburger Yachtclub Eixendorf (NYCE). Nach einer vormittägigen Stärkung im Clubhaus des SCA konnte gegen Mittag eine 2. Wettfahrt mit ausreichendem Südwind gesegelt werden.
Den Gesamtsieg der FD-Schwerpunktregatta 2026 beim SCA ersegelte AUT-20, Jacob Holzinger vom Union Yachtclub Traunsee mit Vorschoter Paul Srienz vom Wiener Segelclub Albertus Magnus Schule, vor GER-45, Dorrer/Zingerle und GER-898 Böhm/Lingl, vom deutschen Yachtclub Weiden. Das SCA-Team Alexander Mastnak und Johannes Hamminger, auf AUT-37 ersegelte den 5. Rang.

(Die Sieger Jacob Holzinger und Paul Srienz, flankiert von Regattahelferinnen Kathrin Rath und Sylvia Kreuzer und Wettfahrtleiter Hermann Deimling)
Der SCA bedankt sich bei allen Teilnehmern der diesjährigen FD-Schwerpunktregatta, den Regattahelferinnen und Helfern und dem Küchenteam, ohne deren Engagement die Ausrichtung dieser Sportveranstaltung nicht möglich wäre.
Hermann Deimling
FD_Traunsee_Bericht_allgemein_mit_Bildern_komplett_Philipp_Stampfl