| SCA Wetterstation – Aktuelle Werte | |
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Am 11. Juli fand die zweite Regatta für die Clubmeisterschaft 2026 statt. Die frühere 6-Stunden-Regatta wurde nunmehr zum Brunnenrennen umbenannt und ist im Prinzip eine 3-fache Freitagsregatta (dh 3 Runden vom Start zum Brunnen).
Beim Brunnenrennen waren 20 Boote am Start in der Altmünsterer Bucht und als Wettfahrtkomitee stellten sich wieder Michael Burgstaller und Michael Steinkogler zur Verfügung. Sie machten wieder einen tollen Job: die Startlinie war perfekt gelegt, dies trotz drehender und instabiler Winde. Die erste Kreuz zum Brunnen konnten wir noch bei relativ stabilem Niederwind segeln, doch beim down-wind-Kurs taten sich erhebliche Windlöcher auf und der nicht vorhandene Wind kam dann aus jeder Richtung – somit war für jeden was dabei ;)) jedenfalls wurde die Reihung ordentlich durcheinandergewirbelt… Die nächste Kreuz zum Brunnen sollte dann auch die letzte sein – da das Wettfahrtkomitee auf Höhe des Brunnens die Sierra-Flagge hisste, was bedeutet, dass die Bahn verkürzt und somit das Ziel schon jetzt erreicht war.
Diese Clubregatta wurde auch zur Jugendarbeit genützt, so segelten Robin Woljem und Philipp Schöppl mit 2 Jugendlichen auf dem clubeigenen Laser SB20 mit und die Jugendlichen konnten somit erste Regattaerfahrungen sammeln.
Als Sieger konnten sich unser Martin Bürger samt Team (Georg Praxmarer und Jürgen Brunner) auf seinem 5.5er durchsetzen. Zweiter wurde ebenfalls ein SCA-Team, nämlich Hans-Peter Rodleitner mit seinem Vorschoter Markus Niederhuber auf Sunfast 20 und als Dritter kam Thomas Schöfmann vom AGS mit seinem Vorschoter Walter Ecker auf h26 ins Ziel.
Anlässlich der Siegerehrung wurden auch noch langjährige Mitglieder des SCA geehrt, nämlich Wolfgang Zeller und seine Eltern für 45 Jahre und Christian Spiessberger für 50 Jahre Mitgliedschaft – sie erhielten eine schöne Urkunde.
Kulinarisch wurden wir von Rainer samt Team mit Wurstnudeln versorgt.
Herzlichen Glückwunsch an die Sieger und herzlichen Dank für die Organisation und Bewirtung!
Heike Habermann
27./28. Juni am Mondsee und
4./5. Juli am Attersee
Am letzten Juniwochenende fand am Mondsee eine H-Boot-Schwerpunktregatta und am ersten Juliwochenende fand am Attersee eine H-Boot- und h26-Schwerpunkt-Regatta statt. Die Flotten des SCA nützten diese Gelegenheiten für einen Ausflug und gemeinsame Segelstunden in „fremden“ Revieren:
Am Mondsee (27./28. Juni) nahmen insgesamt 7 H-Boote teil, davon 4 Boote vom SCA – und den 2. Platz konnte sich Hermann Deimling mit Jörg Deimling und Gebhard Watzal sichern.
Am Attersee (4./5. Juli) nahmen insgesamt 13 H-Boote teil, davon 6 Boote vom SCA – und wieder konnte Hermann Deimling mit Jörg Deimling und Christian Hotwagner den 2. Platz erringen.
Bei der h26-Schwerpunktregatta am Attersee (4./5.Juli) nahmen insgesamt 11 h26 teil und der SCA wurde dabei von Markus Schöfmann mit Markus Klinglmüller vertreten und Markus konnte dabei den 3. Platz erringen.
Heike Habermann
Von Freitag, 26. bis Sonntag, 28. Juni, bestritt das Team um Christian Spießberger und Max Reisinger, mit Unterstützung von Philippe Boustani (UYCWg), die Soling-Staatsmeisterschaft am Wolfgangsee.
Der Wolfgangsee zeigte sich von seiner schönsten Seite und bescherte den Seglern drei wunderbare Segeltage. Das SCA-Team rund um Christian und Max zeigte bereits am ersten Segeltag sein Können, gewann zwei Wettfahrten und belegte einen zweiten Platz. Durch ein Missverständnis segelte das Team am ersten Tag beim Uli-Strohschneider-Gedächtnispreis jedoch den Kurs falsch, wodurch der Streicher mit einem NCS feststand.
Am zweiten Tag konnten sie ihre Souveränität vom Vortag leider nicht erneut unter Beweis stellen, blieben aber mit den Ergebnissen 5, 3 und 4 weiterhin im Titelkampf. Mit nur einem Punkt Rückstand auf das Team vom SCK AUT 7 (Felzmann, Felzmann, Beuerle) und einem Punkt Vorsprung auf das Team AUT 114 (Binder, Fellner, Feichtinger) befand sich das SCA-Team auf Platz zwei der Staatsmeisterschaftswertung. Damit war für den letzten Tag mit nur einer Wettfahrt ein spannendes Finale angerichtet.
Das Team Spießberger konnte sich an der ersten Luvtonne knapp vor AUT 7 und AUT 114 behaupten und ging als Erstes um die Tonne. Diese Position konnten sie bis zur Leetonne halten und ihre Konkurrenten mit einer sauberen Tonnenrundung unter Druck setzen. Einige gut gesetzte Wenden später hatte AUT 100 bereits einen Vorsprung auf seine Verfolger herausgesegelt. Diesen bauten sie kontinuierlich weiter aus, sodass sie das Ziel mit einem komfortablen Vorsprung als Erste überquerten und sich damit den österreichischen Staatsmeistertitel sicherten.
Das Team AUT 100 gratuliert GER 339 (Lippert, Giesecke, Rikwald) herzlich zum Gesamtsieg, AUT 7 (Felzmann, Felzmann, Beuerle) zum Vize-Staatsmeistertitel sowie AUT 114 (Binder, Fellner, Feichtinger) zur Bronzemedaille.
Am 13.Juni fand die erste Regatta für die Clubmeisterschaft 2026 statt. An der diesjährigen Mitsommerregatta waren 13 Boote am Känguru-Start und als Wettkampfleiter stellte sich Michael Burgstaller samt Team (Michael Steinkogler, Roman Hamminger, Heinz Stadler, Therese Moser) zur Verfügung. Sie machten einen tollen Job: wie von Mike bei der Steuermann-Besprechung angekündigt, war es ein echt lässiger Segeltag mit gutem drehendem Wind und einigen intensiven Böen. Durchaus herausfordernd für die einen oder anderen TeilnehmerInnen – so musste unser Martin Bürger samt Team mit seinem 5,5er in Führung liegend wegen einer im Kopfbereich gerissenen Fock aufgeben – bei einem weiteren Boot riss der Spinnaker…also man musste schon einiges tun an diesem Segeltag…
Als Sieger konnten sich nach ca. 3 Stunden (die Wertung begann 3 Stunden nach Start der Boote mit YST-Zahl 600 auf Höhe des ersten Bootes) die SCA-Mitglieder Manfred und Ulrike Mokre auf Dyas durchsetzen. Zweiter wurde Rafael Brunner vom SCT samt Team (Christian Gstettner, ebenfalls SCT und Michael Schwaiger vom IGS) auf Wanderdrachen. Als Dritter kam unser SCA-Team Franz Zehetner mit Arno und Heike Habermann auf H-Boot ins Ziel.
Kulinarisch wurden wir von Rainer samt Team mit einer leckeren Schnitzelpartie versorgt.
Herzlichen Glückwunsch an die Sieger und herzlichen Dank für die Organisation und Bewirtung!
Heike Habermann
FD steht für Flying Dutchman, eine 6,06 Meter lange, 1951 in den Niederlanden entworfene Segeljolle, die 1960 bis 1992 olympisch gesegelt wurde. Auch 34 Jahre nach Verlust des olympischen Status erfreut sich diese Segeljolle in Europa und Nordamerika großer Beliebtheit. Auch in Österreich besteht eine FD-Klassenorganisation unter der Leitung von Jacob Holzinger vom Union Yachtclub Traunsee, die regelmäßig eine Schwerpunktregatta am Traunsee beim Segelclub Altmünster (kurz SCA) austrägt.
War diese FD-Schwerpunktregatta am Traunsee in den letzten Jahren von Starkwinden mit Materialbrüchen und Kenterungen geprägt, so wurden die 9 FD-Teams am Wochenende vom Samstag, 6. bis Sonntag, 7. Juni 2026 nicht so gefordert.
Die 1. Wettfahrt von Altmünster nach Gmunden, bei Nordwind mit 6 Knoten musste nach einer Runde wegen abflauendem Wind abgebrochen werden. Aus Gründen unzureichendem Wind konnte am Samstag keine gültige Wettfahrt durchgebracht werden. Dies und die Hoffnung auf einen morgendlichen Südwind, im Seglerjargon „Oberwind“ genannt, zwang die Wettfahrtleitung des SCA zu einem frühmorgendlichen Start am Sonntag um 06:15 Uhr entlang des Traunsee-Ostufers. Das frühe Aufstehen wurde mit kräftigem Oberwind belohnt. Diese Wettfahrt gewann das deutsche Team Dorrer/Zingerle, auf GER-45, vom Neunburger Yachtclub Eixendorf (NYCE). Nach einer vormittägigen Stärkung im Clubhaus des SCA konnte gegen Mittag eine 2. Wettfahrt mit ausreichendem Südwind gesegelt werden.
Den Gesamtsieg der FD-Schwerpunktregatta 2026 beim SCA ersegelte AUT-20, Jacob Holzinger vom Union Yachtclub Traunsee mit Vorschoter Paul Srienz vom Wiener Segelclub Albertus Magnus Schule, vor GER-45, Dorrer/Zingerle und GER-898 Böhm/Lingl, vom deutschen Yachtclub Weiden. Das SCA-Team Alexander Mastnak und Johannes Hamminger, auf AUT-37 ersegelte den 5. Rang.

(Die Sieger Jacob Holzinger und Paul Srienz, flankiert von Regattahelferinnen Kathrin Rath und Sylvia Kreuzer und Wettfahrtleiter Hermann Deimling)
Der SCA bedankt sich bei allen Teilnehmern der diesjährigen FD-Schwerpunktregatta, den Regattahelferinnen und Helfern und dem Küchenteam, ohne deren Engagement die Ausrichtung dieser Sportveranstaltung nicht möglich wäre.
Hermann Deimling
FD_Traunsee_Bericht_allgemein_mit_Bildern_komplett_Philipp_Stampfl
Der Segelclub Altmünster hat mit der Yngling Staatsmeisterschaft zu Pfingsten nun das zweite Regatta-Wochenende im Zuge der 22. Traunsee Woche erfolgreich über die Bühne gebracht.
Gudrun und Harald Böhm gewinnen die Yngling Staatsmeisterschaft. Auf Platz zwei segelte das junge Team vom UYCWg Matteo Feichtenschlager und Lukas Eigenstuhler. Unsere Lokalmatadore Christian Spießberger, Gerhard Schlipfinger und Josef Weinhofer vom SCA belegen Platz drei. Herzliche Gratulation dazu!
Die Ergebnisse finden sich auf: Ergebnisse
Ergebnisse weiterer SCA-Segler:
Rang 4: Ernst Frasucher (UYCT), Simon Oberfrank (SCA), Paul Oberfrank (SCA)
Rang 5. Maximilian Reisinger (SCA), Paul Christina Laherstorfer (UYCT), Emilia Pöttinger (UYCT)
Rang 11. Hans Joachim Schibany (SCA), Karl Boucek (SCA), Christina Stadlmayr (SCA)
Rang 12: Bernhard Prange (SCA), Herbert Trucker (SSVS), Andreas Schobesberger (UYCWg)
Rang 15: Richard Schulz (SCA), Andreas Abart (SCA)
Gudrun Böhm ist somit die erste Frau, die sich in dieser Klasse den Staatsmeistertitel sichern konnte. Am Pfingstmontag konnte zum Abschluss noch eine Wettfahrt durchgeführt werden, die Gudrun und Harald Böhm klar für sich entschieden. Damit zementierte das Team auf AUT 294 das Ergebnis ein und konnte mit 8 Punkten Vorsprung zum Zweitplatzierten die konstante Leistung des Wochenendes feiern. Mit insgesamt drei Siegen in fünf Wettfahrten holten sie sich verdient den Staatsmeistertitel. Bereits zum Auftakt am Samstag hatte das Duo vom Union Yacht Club Wolfgangsee mit zwei ersten Plätzen vorgelegt. Ergänzt wurde die Serie durch einen dritten und einen vierten Rang.
Das Veranstaltungsteam um Wettfahrtleiter Alexander Mastank wurde unterschiedlich gefordert. So wurden am ersten Tag gleich 4 Wettfahrten Schlag auf Schlag durchgeführt und damit auch das Zustandekommen der Staatsmeisterschaftswertung gesichert und am zweiten Tag folgte ein langer Warte-Tag ohne Wind und ohne eine einzige Wettfahrt. Für den dritten Tag setzte das Team somit auf Oberwind (=Südwind) und beschloss am Pfingstmontag den ersten Start für 06:00 Uhr anzusetzen, um in die Gesamtwertung ab der 5. Wettfahrt auch das Streichresultat zu verankern. Leider kam die gewünschte Thermik nicht zustande und das lange Warten des Vortages setzte sich fort.
Mit einer Startmöglichkeit bis 15:00 Uhr setzte sich sozusagen in letzter Sekunde am Ostufer des Traunsees dann doch noch eine Brise Niederwind durch und es konnte kurz vor der letzten Startmöglichkeit die 5. Wettfahrt gesegelt werden. Die Bedingungen waren bei drehenden Winden und stärkeren Böen aus Richtung Grünberg besonders herausfordernd, doch das Bild des Zieleinlaufes blieb konstant und zeigte das Spitzenfeld des Samstages auf den vorderen Rängen.
Gudrun Böhm: „Ein Traum geht in Erfüllung: Als erste Frau in einer männerdominierten Sportart und Segelklasse Staatsmeisterin zu werden, ist wirklich ein großartiges Gefühl. Und das noch vor einer so traumhaften Kulisse – da wartet man auch gerne einmal auf den Wind, bei dieser Aussicht hier in Altmünster.“
Der SCA bedankt sich bei allen Teilnehmern, Sponsoren, Veranstaltern, Helfern, Wasserteams, Küchenteams für eine erfolgreiche Trauseewoche 2026.
Bericht von Wettfahrtleiter Alexander Mastnak
PS: weitere Fotos gibt in der Galerie
Vom 10. bis 16. Mai waren Christian Spießberger und Maximilian Reisinger bei der Soling-Weltmeisterschaft am Balaton im Einsatz. Der See zeigte sich in dieser Woche von allen Seiten: Temperaturen zwischen 7 und 27 Grad, Wind von 3 bis über 40 Knoten, Regen, Sonne und äußerst wechselhafte Bedingungen forderten die Teams jeden Tag aufs Neue.
Schon am ersten Regattatag wartete der Balaton mit seinem vollen Programm auf. Bei 20 bis 25 Knoten Grundwind und Böen von über 35 Knoten musste die Crew hart arbeiten. Auch für die Bojenleger war es ein anspruchsvoller Tag, da der Wind mehrmals Luv- und Leetonnen losriss. Dadurch mussten sowohl die erste als auch die zweite Wettfahrt mehrfach neu gestartet werden. Aufgrund der starken Belastung und Unterkühlung der Crew verzichtete das SCA-Team AUT 100, ebenso wie acht weitere Teams, auf den Start zur zweiten Wettfahrt. Damit war der Streicher bereits früh verbraucht und für die kommenden Tage durfte kaum noch etwas schiefgehen. (W1: 11. Platz / W2: DNS)
Am nächsten Morgen folgte die nächste Herausforderung: Der Mittelmann (Leopold Berner) konnte aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht weitersegeln. Glücklicherweise war aus Leipzig ein Ersatzmann mitgereist, der für den Rest der Woche einsprang. Trotz der Umstellung an Bord zeigte sich das Team kämpferisch. Der Balaton blieb anspruchsvoll und bescherte dem Feld erneut 15 bis 20 Knoten Wind. AUT 100 beendete die Wettfahrten des Tages auf den Plätzen 14 und 10. (W3: 14. Platz / W4: 10. Platz)
Nach zwei windreichen Tagen kam am dritten Tag endlich der passende Wind für AUT 100. In beiden Wettfahrten segelte das Team stark und behauptete sich konsequent im vorderen Feld. Bereits in der ersten Tageswettfahrt gelang mit Platz 4 ein hervorragendes Ergebnis. In der zweiten Wettfahrt des Tages lief es noch besser: AUT 100 startete als einziges Boot am Startschiff, arbeitete sich auf der rechten Seite nach Luv und rundete die Luvtonne erneut in den Top 5. Bis zur dritten Kreuz blieb das Team vorne dabei. Kurz vor der Tonne bewies Christian ein gutes Gespür, erkannte eine Böe und wendete um sie zu erwischen. Diese brachte AUT 100 an die Layline. Während die Konkurrenz auf der anderen Seite weniger Druck hatte, konnte sich AUT 100 vorbeischieben und den gewonnenen Vorsprung souverän ins Ziel bringen. Das Ergebnis war ein viel umjubelter Wettfahrtsieg. (W5: 4. Platz / W6: 1. Platz)
Der vierte Tag begann mit Warten. Zwischenzeitlich sah es so aus, als würde keine Wettfahrt zustande kommen, doch schließlich setzte noch Wind ein. Bei zunächst 7 bis 12 Knoten segelte AUT 100 auf Platz 9. Vor dem nächsten Start nahm der Wind zu, was bereits für Unruhe im Feld sorgte. Was danach kam, konnte jedoch niemand ahnen: 1 Minute vor dem Start zog plötzlich eine Böe mit über 40 Knoten durch das Starterfeld. AUT 100 passte sich schnell an die neuen Bedingungen an. Bis zur Luvtonne beruhigte sich der Wind wieder auf etwa 20 Knoten. Am Ende stand ein solider 6. Platz. (W7: 9. Platz / W8: 6. Platz)
Auch am letzten Tag wurde es noch einmal nass. Am Vormittag war noch blauer Himmel zu sehen, doch gegen Mittag setzte Nieselregen ein, der rasch in kräftigen Regen überging. AUT 100 startete mit einem starken 5. Platz in den Tag. In der letzten Wettfahrt konnte das Team die Starke Serie der vergangenen Rennen nicht halten und erreichte Platz 14. In der Gesamtwertung bedeutete das den sehr guten 8. Platz – nur einen Punkt hinter Rang 7 und sieben Punkte hinter Rang 6. (W9: 5. Platz / W10: 14. Platz)
Unter den schwierigen Bedingungen kann AUT 100 mit dieser Leistung sehr zufrieden sein. Nach dem krankheitsbedingten Wechsel des Mittelmanns bereits nach dem ersten Tag, einen Wettfahrtsieg und eine Top-10-Platzierung bei einer Weltmeisterschaft zu erreichen, ist eine starke Leistung. Das Team zeigte Kampfgeist, gutes Bootshandling und Nervenstärke – und vertrat den Club am Balaton hervorragend.
(c) Maximilian Reisinger
Ergebnisse

Die Wetterbedingungen waren nicht ideal, trotzdem konnten gültige Österreichische Meisterschaften in der h26- und Shark-Klasse durchgeführt werden. Bedingung war: in jeder Klasse mindestens 4 Wettfahrten.
Es herrschte Starkregen, Flaute, Kälte und nur kurz andauernde stärkere Windphasen, welche jedoch bestens genutzt wurden. In der jeweiligen Klasse wurde am Samstag im allerletzten Moment die 4. und so dringend benötigte Wettfahrt gestartet. Das lange Warten über den ganzen Tag hatte sich ausgezahlt und eine Wettfahrt mit Böen bis 20 Knoten und Welle belohnte die Teilnehmer. Von Einzelrückruf bis Allgemeinen Rückruf war wieder alles dabei – die Regattateilnehmer schenkten sich gegenseitig keinen Zentimeter und dem Wettfahrtkomitee keine Verschnaufpause.
Folgende Teams konnten sich durchsetzen:
Österreichische Meisterschaften h26
1.Platz, ÖM – GOLD: Alexander Mastnak, Johannes Hamminger, Alexander Hocheneder (alle SCA)
2.Platz: GER 271 – Josef und Florian Schwarz
3.Platz, ÖM – SILBER: Georg Schöfmann, Victor Alder, Felix Hoff (SCT)
4.Platz, ÖM – BRONZE: Markus Schöfmann (SCA), Manfred Köberl
Österreichische Meisterschaften Shark:
1.Platz, ÖM – GOLD: Herbert Widmer-Lutz, Alessandro Köninger, Martin Schneider
2.Platz: GER 860 – Horst Rudorfer mit Mannschaft
3.Platz: NED 1182 – Jeroen Veraar mit Mannschaft
4.Platz ÖM, – SILBER: Christian Müller-Uri mit Mannschaft
5.Platz ÖM, – BRONZE: Andreas Decker mit Mannschaft
6.Platz: Ernst Hummer, Christian Herbeck, Hermann Deimling (alle SCA)
Einen großen Dank an die Küche, an das Service und an alle Helfer!
Oberbootsmann & Wettfahrtleiter – Martin Bürger
Bei traumhaften Bedingungen wurde von 1.-3. Mai die Staatsmeisterschaft in der Surprise-Klasse ausgetragen. Teilnehmer von Attersee, Traunsee, Wörthersee und Achensee segelten beim SV Weyregg um den heiß umkämpften Titel. Am Freitag konnten 4 Wettfahrten bei 15 bis 20 kn Wind gefahren werden und es zeichnete sich ein Zweikampf zwischen der Glühwürmchen-Crew vom SCA – Michael Burgstaller, Michael Steinkogler, Philipp Stampfl, Johannes Hamminger und dem Nabaste-Team vom SCATT ab. Am Samstag hielt der konstante Wind an, schwächte sich aber ab. Trotzdem waren am Abend wieder 4 Wettfahrten im Kasten und damit alle 8 ausgeschriebenen Wettfahrten absolviert. Das Duell um den Titel hätte nicht knapper ausfallen können und wurde erst am letzten Spigang entschieden. Die beiden ersten Teams beendeten die Serie mit Punktegleichstand und je 12 Punkten (inkl. 1 Streicher). Da die SCA-Mannschaft aber 4 Siege und die Atterseer „nur“ 2 erringen konnten, holten die Traunseer den Meistertitel. Vor allem am zweiten Tag war die Leistungsdichte enorm und teilweise bis zu 6 Boote gleichzeitig an den Bahnmarken. Wie in der Surprise-Klasse üblich wurde aber fair gesegelt und Wettfahrtleiter Bernhard Lederer vom AGS hatte leichtes Spiel – es gab z.B. nur 1x einen Einzelrückruf. Der SV Weyregg präsentierte sich als ausgezeichneter Gastgeber und die Surprise-Familie hat sich auch beim Feiern von ihrer besten Seite gezeigt.
Die Saison bringt noch Stationen bei der Traunseewoche (AGS) und an Achensee und Wörthersee. Im September findet in Saint-Raphaël an der Côte d’Azur die Jubiläums-Europameisterschaft zum Geburtstag der Surprise statt. Natürlich ist die SCA-Crew gemeinsam mit 6 anderen österreichischen Mannschaften dabei!
(c) Team Glühwürmchen
